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Alt 13-10-2011, 09:50   #1
HerrK
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Ja ich gebe es zu, ich stehe auf dieses Wissenschafts-Geshizzel,
lese die GEO & P.M. und freue mich über jede tolle NEWS zum Thema Naturwissenschaften & Astrophysik.

Egal, vielleicht habt Ihr ja auch Interesse auf diesem gebiet, schließlich steckt in jedem JAWOHLer ein kleiner Einstein.

Hier dann also die NEWS rein wenn mal wieder etwas interessantes Neues entdeckt wurde.

Und hier direkt die erste NEWS - doch kein Riese der die Steinchen durch die Gegend kickt.
(geil ist auch die Rechung am Ende des Beitrags...)

Atacama-Wüste - Geologen lösen Rätsel der polierten Felsen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...791241,00.html
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Alt 13-10-2011, 18:58   #2
Robi
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Bin ich mit am Start. Sauge auch jede noch so kleine Meldung auf, insbesondere im Astronomie-Bereich. Megainteressant.
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Alt 13-10-2011, 22:51   #3
Laubitronics
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So gehts mir auch! War jahrelang PM-Leser.

Coole Idee, HörK.
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Alt 19-10-2011, 12:34   #4
Bebur
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und wieder ist das hooverboard einen schritt näher.
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Alt 19-10-2011, 16:19   #5
HerrK
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Ist das geil!
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Alt 21-10-2011, 10:29   #6
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Alter, krasser Shit!

Wir blicken in eine sehr interessante Zukunft!
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Alt 21-10-2011, 11:06   #7
Impera
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Kaum Vorstellbar diese Grösse
Zitat:
Gigantischer Eisberg in der Antarktis abgebrochen
Eisberg prallt auf Gletscherzunge: Jahrhundert-Crash der Eisriesen
Fotos
AFP

Das gibt es nur alle 50 bis 100 Jahre: In der Antarktis ist ein treibender Eisberg in einen Gletscher gekracht - und hat so den Abbruch eines Eis-Kolosses von der Größe Luxemburgs ausgelöst. Forscher glauben, dass der Crash Auswirkungen auf die Ozeanströmung haben könnte.
Info

Sydney - Eine Jahrhundert-Kollision hat in der Antarktis einen gigantischen neuen Eisberg geschaffen: Nachdem das ältere treibende Exemplar namens B9B den Mertz-Gletscher rammte, brach ein rund 90 Kilometer langer und 30 Kilometer breiter Koloss ab. So etwas komme einmal in 50 bis 100 Jahren vor, sagte der Gletscherexperte Neal Young am Freitag im australischen Rundfunk.

Der neue Eisriese hat die Größe Luxemburgs und driftet leicht nach Norden. Experten warnen, dass ein so großer Eisberg die Meeresströmungen beeinflussen kann. So könnte die Masse eine Region vom Meer abschneiden, aus der besonders kaltes Meereswasser in die Ozeane fließt. Das könne das Wetter Tausende Kilometer entfernt im Nordatlantik verändern. Zudem befürchten die Wissenschaftler, dass die beiden Eisberge den Sauerstoffgehalt in den Weltmeeren negativ beeinflussen könnten.

Der neue Eisberg besitzt eine Fläche von rund 2500 Quadratkilometern und ist bis zu 400 Meter dick. Laut Young enthält er etwa ein Fünftel der weltweit jährlich verbrauchten Wassermenge. Der Abbruch erfolgte nach Angaben der Experten vor zwei Wochen, als der 90 Kilometer lange B9B die Zunge des Mertz-Gletschers rammte. Auf Satellitenaufnahmen ist der driftende neue Eisberg deutlich zu sehen. An der Gletscherzunge, die vor der Kollision 160 Kilometer lang war, gab es seit Jahren Risse. Es gebe aber keine Anzeichen, dass der Klimawandel zu dem Abbruch beitrug, sagte Young.

Nach der Kollision am 12. oder 13. Februar und dem dadurch erfolgten Verschwinden eines Teils des Gletschers könnte sich dort noch mehr Eis ansammeln. Dies würde die Sinkfähigkeit kalten Wassers beeinträchtigen, erklärte der Klimaexperte Steve Rintoul. Dieses absinkende Wasser versorgt die weltweiten Meeresströmungen mit Sauerstoff. Da es nur wenige Stellen auf der Erde gebe, wo dies geschehe, würde eine Verlangsamung dieses Prozesses bedeuten, dass weniger Sauerstoff in die tiefen Strömungen gelange.

Möglicherweise gebe es Regionen in den Weltmeeren, in denen Sauerstoff verlorengehe, und dort werde natürlich das meiste Leben absterben, sagte Mario Hoppema vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Das Ökosystem in der Region könne nachhaltig verändert werden, fürchten die Wissenschaftler.

Erst Anfang der Woche hatte eine Kollision in der Antarktis für Aufsehen gesorgt: Als ein gigantischer Eisberg gegen die Schelfeis-Kante nahe der deutschen Forschungsstation des AWI "Neumayer III" knallte, zerstörte er dabei eine Trasse für Fahrzeuge - und löste ein kleines Beben aus. Die Forscher hatten das Grollen beim Aufprall mit einem Unterwassermikrofon aufzeichnen können.
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Alt 21-10-2011, 11:16   #8
HerrK
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Gigantisch!

Genau so NEWS wünsche ich mir hier im Thread...sehr lesenswert!
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Alt 21-10-2011, 11:28   #9
Impera
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Ist schon nen paar Monate alt aber is ja egal


Das grad noch gefunden ist neu : 5Milliarden kostet der Spass

Zitat:
Start des Galileo-Satelliten
Das Koste-es-was-es-wolle-Navi

Von Christoph Seidler
Video abspielen... Video abspielen...
Foto: dapd

Es soll eine Doppelpremiere werden. Erstmals hebt eine russische "Sojus"-Rakete von Europas Weltraumbahnhof Kourou ab. Und: Sie bringt die ersten Satelliten des umstrittenen Navi-Systems Galileo ins All. Doch es gibt Probleme mit der Trägerrakete - der geplante Start wurde auf Freitag verschoben.
Info

Berlin - Im ersten Anlauf hat es nicht geklappt. Der für Donnerstagmittag geplante Start der russischen Sojus-Rakete in Kourou in Französisch-Guayana ist um 24 Stunden auf Freitagmittag verschoben worden. Die Rakete mit den ersten europäischen Navigationssatelliten an Bord werde am Freitag um 12.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit abheben, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Ein Automatik-Fehler hat geplanten Start verhindert: Durch ein falsches Signal sei die Betankung der dritten Raketenstufe vorzeitig unterbrochen worden, teilte der Chef der Betreibergesellschaft Arianespace, Jean-Yves Le Gall, mit. Er betonte, dass der Fehler nicht bei der Rakete, sondern bei Betankungsautomatik am Boden aufgetreten sei. Das defekte Teil sei bereits ausgetauscht worden.

Wenn es dann am Freitag tatsächlich losgeht, sind viele Kostbarkeiten an Bord der Rakete. Die Produkte der Firma Spectra Time aus dem schweizerischen Neuchâtel etwa werden wegen ihrer Genauigkeit geschätzt - und sind besonders teuer. Ein paar hunderttausend Euro pro Stück muss man schon hinlegen. Dafür bekommt man dann einen Blechkasten, der auf den ersten Blick wie die Werkzeugkiste eines Automechanikers aussieht. Aber es geht hier auch nicht um Schönheit - sondern darum, dass die Atomuhren in der Kiste nur eine Sekunde in drei Millionen Jahren vor- oder nachgehen.

Wenn am Freitag eine "Sojus"-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou zwei Test-Satelliten des europäischen Galileo-Systems ins All bringt, dann bilden je vier Atomuhren das technische Herz der beiden fliegenden Navigationshelfer. Es sind die ersten einer ganzen Flotte. Doch nicht nur wegen der Präzision wurden die Schweizer Uhrwerke in ihrem Inneren ausgewählt, sondern auch aus geostrategischen Gründen. "In Europa gibt es nur einen Hersteller von weltraumtauglichen Atomuhren, nämlich uns", sagt Jean-Yves Courtois stolz. Er ist Chef der Spectra-Time-Mutterfirma Orolia.

Galileo solle eine europäische Alternative zu anderen Navigationssystemen sein, sagt Uhrenfabrikant Courtois. Da sei es nur folgerichtig, auf Technik aus Europa zu setzen. Und so fliegen Zeitmesser made in Switzerland ins All, pro Satellit zwei Wasserstoff- und zwei Rubidium-Atomuhren. Das hat mit der gewünschten Ausfallsicherheit zu tun, denn eigentlich würde ein Zeitmesser vollkommen reichen. Dessen Zeitinformationen funken die Satelliten zusammen mit ihrer aktuellen Position zur Erde. Dort kann ein Empfänger aus der Laufzeit des Signals seinen Standort genau berechnen, wenn er mindestens vier Satelliten im Blick hat.

Fotostrecke


20 Bilder
Galileo-System: Start frei für die Weltraum-Wegweiser

Nachdem die " Sojus"-Rakete sie in mehr als 23.000 Kilometer Höhe abgesetzt hat, müssen die Satelliten mit einem Dauerbeschuss durch kosmische Strahlung klarkommen. Außerdem müssen die Atomuhren regelmäßig durch noch genauere Zeitmesser auf der Erde nachjustiert werden. Technisch ist Galileo also ein hoch spannendes Projekt, keine Frage. Es soll insgesamt ab dem Jahr 2014 zunächst drei Navigationsdienste anbieten - zumindest bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich präziser als GPS:

Ein kostenloser offener Dienst (Open Service, OS), mit dessen Hilfe Autos metergenau auf Kurs kommen oder Grundstücke vermessen werden können.
Ein kostenpflichtiger und verschlüsselter Dienst (Commercial Service, CS), der noch mehr Präzision verspricht.
Ein Dienst für sicherheitskritische Anwendungen (Safety-of-Life, SoL), zum Beispiel im Luft- und Schienenverkehr, der unter anderem davor warnt, wenn die Qualität der Satellitensignale schwankt.

Dazu sollen bei vollem Ausbau des Systems zwei weitere Dienste kommen:

Ein Dienst für staatliche - im Zweifelsfall auch militärische - Aufgaben (Public Regulated Service, PRS), der unter anderem gegen Störungen gesichert ist.
Ein Such- und Rettungsdienst (Search And Rescue, SAR), der Notsender zum Beispiel von Schiffen oder Flugzeugen orten kann. Die Notrufsender sollen über den Satelliten auch direkt kontaktierbar sein.

Das Entscheidende an Galileo ist aber weniger die Technik, sondern die Politik hinter dem Projekt. Mit Hilfe der Satellitenflotte will sich Europa von den USA und ihrem GPS-System emanzipieren, aber auch von Russland und China. Diese Länder bauen mit Glonass und Beidu zwei eigene kosmische Wegweiser-Systeme auf - beziehungsweise betreiben sie schon.

Um eine eigene Navigationslösung zu besitzen, haben die Europäer jahrelang an dem Projekt festgehalten, gegen alle Widerstände und zu fast jedem Preis. Zunächst machten die Amerikaner politischen Druck, denen der Brüsseler Alleingang missfiel. Dann floppte der angestrebte Betrieb des Systems durch ein Industriekonsortium und die EU-Kommission musste einspringen. Gleichzeitig kletterten allein die Startkosten von Galileo von dreieinhalb auf rund fünf Milliarden Euro. Dazu kommen nach Planungen der Kommission zwischen 2014 und 2020 noch einmal eine Milliarde Euro - pro Jahr. Und dass Galileo sich eines Tages selbst tragen könnte, glaubt in Brüssel auch niemand mehr ernsthaft.

Metallgewichte statt Chinesen-Technik

Doch das ist den Europäern ihre Eigenständigkeit offenbar wert. Hinter den Kulissen wird mit harten Bandagen gekämpft. Noch kurz vor dem Start der Testsatelliten - sie heißen "Natalia" und "Thijs" nach zwei Kindern aus Bulgarien und Belgien, die einen Malwettbewerb gewonnen haben - ließen die Europäer einige elektronische Komponenten aus den Satelliten ausbauen.

Die fraglichen Bauteile sollten eigentlich in der Such- und Rettungsfunktion des Galileo-Dienstes arbeiten. Allerdings stammten sie aus China, worüber man in Brüssel nicht glücklich war. Was wäre, wenn die Komponenten die Satelliten stören könnten? Anstelle der Elektronik aus Fernost fliegen deswegen nun funktionslose Metallgewichte ins All.

Die weiteren Galileo-Außenposten im Orbit werden in jedem Fall wohl ohne Technik aus dem Reich der Mitte auskommen. Insgesamt 30 Satelliten soll es geben, wenn das System eines Tages komplett ist. Zumindest an einem Teil von ihnen wird bereits fleißig gewerkelt: Vier Satelliten fertigt EADS-Astrium, vierzehn das Bremer Unternehmen OHB. Die weiteren Aufträge werden noch vergeben.

Doch es gibt ein fundamentales Problem: Europäer und Chinesen streiten sich auch noch um die Funkfrequenzen ihrer Navigationssysteme. Denn Beidu und Galileo nutzen zum Teil dieselben Teile des Funkspektrums zwischen 1164 und 1215 Megahertz für ihre Botschaften zur Erde. Das könnte zu unerwünschten Störungen, sogenannten Interferenzen, führen. Doch Peking stellt sich stur - und verweist darauf, dass Beidu-Technik vor Galileo im All gewesen sei. Damit habe man gewissermaßen die Nase vorn.

Eigentlich wäre der Streit ein Fall für die Internationale Fernmeldeunion (ITU) in Genf. Doch dort sagt man, dass bisher noch keine offizielle Beschwerde aktenkundig sei. Die müsste von einem EU-Mitgliedstaat kommen. Wenn Europäer und Chinesen sich weiter nicht einigen können, dürfte der Eingang solch einer Beschwerde jedoch nur eine Frage der Zeit sein.

Bei allen Alleingängen hat Galileo die Europäer freilich auch in einem entscheidenden Feld zur Kooperation gebracht. Zusammen mit russischen Spezialisten haben sie eine "Sojus"-Rampe auf dem Weltraumbahnhof Kourou hochgezogen. Sie wird mit dem Start der Navigationssatelliten eingeweiht. Die russischen "Sojus"-Raketen sind für die Europäer vor allem deswegen interessant, weil sie pro Start deutlich weniger kosten als die "Ariane". Und manchmal spielt Geld dann eben doch eine Rolle. Selbst bei Galileo.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...792822,00.html
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Alt 27-11-2011, 08:31   #10
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Zitat:
Todesfinger bahnt sich seinen eisigen Weg

In der Antarktis wachsen Eiszapfen bis an den Meeresgrund und bereiten Kleintieren einen grausigen Gefriertod. Einem Filmteam sind erstmals Aufnahmen des Naturspektakels gelungen.
Naturfilmer Hugh Miller und Doug Anderson sind für die BBC in die eisigen Tiefen der Antarktis getaucht. (Video: Youtube/cwmbro)

Eiszapfen kommen nicht nur an der Luft, sondern auch in den Eismeeren vor. Obwohl ihr Entstehungsprozess erforscht ist, existierten bisher keine Aufnahmen des Phänomens. Einem BBC-Filmteam ist dies nun mithilfe einer Zeitrafferkamera gelungen. Vor Little Razorback Island in der Antarktis beobachteten sie, wie sich ein sogenannter Eisstalaktit innert weniger Stunden seinen Weg an den Meeresboden bahnte und dort einen tödlichen Eisteppich formte. Glücklose Seesterne und Seeigel blieben darin stecken und erfroren schliesslich, fast gänzlich von Eis umgeben.

Eisstalaktiten entstehen, wenn Meerwasser gefriert. Bei diesem Prozess wird viel Salz an das umliegende Wasser abgegeben, was dessen Dichte erhöht und den Gefrierpunkt herabsetzt. Durch die höhere Dichte sinkt es ab und formt einen Tunnel mit sehr kaltem Wasser, der wiederum umliegendes Meerwasser gefriert. In ruhigen Gewässern bildet sich der Tunnel so vertikal bis an den Boden fort und breitet sich dort weiter aus, bis er den tiefsten Punkt erreicht. Dort entsteht der für Meeresgetier verhängnisvolle Eisteppich.

Filmer Hugh Miller berichtete gegenüber BBC von den anspruchsvollen Arbeitsbedingungen. Die Stelle, wo die einzigartigen Aufnahmen entstanden, war schwer zugänglich und befand sich weit weg vom Einstiegsloch. Die Ausrüstung sei sehr schwer, weil die Zeitrafferkameras für einige Stunden auf dem Meeresboden fixiert werden müssen. Hin und wieder gesellten sich Robben dazu, die sowohl Eisstalaktiten als auch Kameras umstiessen. Doch er und sein Partner wurden für ihre Mühen reich belohnt: «Wir konnten buchstäblich zusehen, wie er vor unseren Augen wuchs», sagte er.
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Alt 09-12-2011, 11:48   #11
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Alt 09-12-2011, 21:37   #12
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Alt 10-12-2011, 14:10   #13
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Ein Blick in die Zukunft....
http://www.nytimes.com/interactive/2...-timeline.html

...runterscrollen.
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Alt 29-12-2011, 16:09   #14
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Mit Akkus, Laufzeit und Ausbeute sind sie ja noch alle am kämpfen...
Zitat:
Sony - Bio-Akku verwandelt Papier in Energie

Zahlreiche Hersteller sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der Energiegewinnung. Sony forscht unter anderem an Bio-Akkus und konnte nun ein Modell vorstellen, das aus Papierresten Energie gewinnt.

Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen ist keine wirklich neue Idee. Oft scheitert es allerdings an der Mobilität entsprechender Lösungen. Sony stellte einem Bericht der japanischen Internetseite Tech-On zufolge nun auf der Eco Products Messe einen Akku vor, der seine Energie mithilfe eines speziellen Enzyms direkt aus Papier gewinnt.

Sonys Bio-Batterie nutzt dabei das Enzym Cellulase um durch Zersetzung der Zellulose Glukose zu gewinnen. Die so hergestellte Glukose, Zucker also, dient anschließend als Energielieferant für den Akku. Wem das Prinzip bekannt vorkommen mag - auch in der Natur gibt es vergleichbare Vorgänge und sogar Sony stellte 2007 bereits eine Batterie mit diesem Funktionsprinzip vor und betrieb damit in einer Produktdemonstration einen MP3-Player.

Wirklich viel Energie lässt sich so allerdings nicht gewinnen. Die Bio-Batterie liefert mit einem Blatt in DIN A4-Größe etwas 18 Wh Strom, was ungefähr der Energiemenge von 6 AA Akkus entspricht. Der nun vorgestellte Prototyp liefert allerdings noch eine deutlich geringere Strommenge.

Im vergangenen Jahr teilte Sony mit, das ein mit Zucker betriebener Akku 10 mW Energie je Quadratzentimeter liefern könne. Ein Notebook lässt sich allerdings nicht betreiben. Zur Demonstration der Technik stellte Sony nun eine Musik-Grußkarte vor, bei der Musik zu spielen beginnt, wenn ein wenig Cola oder Saft auf eine Kontaktfläche geträufelt wird.
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Alt 04-01-2012, 19:08   #15
wolle
Yeah, that just happend.
 
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das gleiche prinzip wie in bebur's post. nur stylisher verpackt

http://www.rawstory.com/rs/2012/01/0...oy-race-track/
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Ich bin Mitglied der wohl schwachsinnigsten und gleichwohl genialsten Vereinigung zweier JAWOHLER
-[WL]-RosaWolli
Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn!
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