World of Warcraft / Burning Crusade Hier kann alles rund um World of Warcraft und das Add-On Burning Crusade gepostet werden!

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Alt 10-11-2013, 12:50   #331
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Hieß es nicht beim letzten AddOn, das mit dem Panda, das sei das Letzte?
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Alt 10-11-2013, 13:11   #332
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Soweit ich mich entsinne nicht, als Panda fertig war ging schon die Planung für ein neues Addon los...
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Alt 10-11-2013, 18:16   #333
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Unfassbar! Hatte irgendwie in Erinnerung da sollte Schluss sein.
Das blöde ist ja schon damals bei den ersten Erweiterungen gewesen, das die "alten" Welten immer leerer wurden
und sich alles nur noch im neuen Content abspielte.

War dann immer sehr schade wenn man niemandem mehr beim Leveln oder Instanzen in den alten Welten antraf.
Und je mehr AddOns kommen, desto mehr Welten gibt es und umso leerer werden die alten.
Dazu kommt auch noch das es immer weniger WoW-Spieler gibt (aktuel 7,7 Mio, waren mal 12 Mio)

Ok aber auch mit 7 Millionen Usern lässt sich noch sehr viel Geld durch AddOns machen.
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Alt 11-11-2013, 08:13   #334
Impera
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Kein Ende in Sicht.....


WORLD OF WARCRAFT

Neue Erweiterung kommt früher als gedacht
Während der diesjährigen BlizzCon wurde von Blizzard die neue Erweiterung für das Online-Rollenspiel "World of Warcraft" angekündigt. Nun stellt sich heraus, dass "Warlords of Draenor" möglicherweise viel früher als gedacht auf den Markt kommen könnte.


Blizzard plant daher auch keine Veröffentlichung mehr von Patch 5.5 für "World of Warcraft". Stattdessen möchte man sämtliche Ressourcen in die neue Erweiterung "Warlords of Draenor" stecken.
Für die Zukunft plant Blizzard außerdem die Veröffentlichung von neuen Erweiterungen im Jahrestakt. Diesen Turnus nimmt sich das Unternehmen jedoch schon seit der Erweiterung "Wrath of the Lich King" vor.

Apropos Erweiterung. Blizzard spricht bereits jetzt über die nächsten zwei Erweiterungen für das Online-Rollenspiel. So steht bereits fest, wie es nach "Warlords of Draenor" weitergehen wird und wie sich die Geschichte der nächsten Erweiterung schon mal auf die darauf folgende Erweiterung vorbereiten wird.
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Alt 03-01-2014, 00:03   #335
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Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen,
dann gäbe es ja echt keinen Unterschied mehr zwischen MMORPG XY aus Asien und WoW.

Zitat:
World of Warcraft - Blizzard sondiert Preis für Charakter-Upgrades auf Level 90

In einer aktuellen Umfrage will Blizzard von World-of-Warcraft-Spielern wissen, wie viel sie für ein kostenpflichtiges Charakter-Upgrade auf Stufe 90 bezahlen würden. Eine einmalige Level-Anhebung will der Hersteller schon Käufern des nächsten Add-Ons Warlords of Draenor zur Verfügung stellen.
Von Tobias Münster | Datum: 02.01.2014 ; 17:02 Uhr
World of Warcraft : Blizzard fragt WoW-Spieler nach einem »fairen Preis« für Charakter-Upgrades auf Level 90.
Blizzard fragt WoW-Spieler nach einem »fairen Preis« für Charakter-Upgrades auf Level 90.
Blizzard hat kürzlich eine Umfrage an offenbar zufällig ausgewählte »gegenwärtige und ehemalige« Spieler von World of Warcraft verschickt, mit der die Spieleschmiede den Markt für kostenpflichtige Charakter-Upgrades auf Stufe 90 auslotet. In einer der Fragen (im Bild links) geht es speziell darum, was es Spielern wert wäre, einen beliebigen Charakter in dem MMORPG auf Stufe 90 aufwerten zu können. Die Teilnehmer an der Umfrage werden gebeten, einen exakten Betrag in US-Dollar dafür anzugeben.
Anscheinend plant Blizzard solche Upgrades zukünftig also extra zu verkaufen. Ein einmaliges Charakter-Upgrade auf Stufe 90 soll zudem Käufern der nächsten World-of-Warcraft-Erweiterung Warlords of Draenor zur Verfügung gestellt werden. Nach deren Veröffentlichung handelt es sich bei Level 90 aber nicht mehr um das maximal erreichbare Level. Mit dem Add-On wird die Level-Grenze nämlich auf 100 angehoben.
Ein anderer Teil in der Umfrage dreht sich darum, ob WoW-Spieler an einem neuen Belohungsprogramm für den Abschluss eines Jahresabos interessiert wären. Vor etwa zwei Jahren konnten man sich somit schließlich gleich eine Voll-Lizenz für Diablo 3 sichern. Wie der nächste Bonus dafür aussehen könnte, hat der Entwickler aber noch nicht in Aussicht gestellt.
Warlords of Draenor hatte Blizzard erst im November angekündigt. Neben der angehobenen Level-Grenze gehören darin auch weitere Zonen, verbesserte Charakter-Modelle und das lang erwartete »Housing« zu den Neuerungen, die wir in unserer Vorschau besprechen.
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Alt 10-01-2014, 00:19   #336
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Die Gemeinde scheint weiter zu schrumpfen...
Zitat:
Blizzard kündigt Zusammenlegung weiterer Server an

Wie Blizzard bekannt gab, wird man im Laufe der Woche weitere World of Warcraft-Server zusammenlegen, um die Spielerdichte zu erhöhen. Damit einher gehen werden mehrstündige Wartungsarbeiten.

World of Warcraft : Blizzard wird demnächst einige weitere Server seines Online-Rollenspiels World of Warcraft zusammenlegen.
Blizzard wird demnächst einige weitere Server seines Online-Rollenspiels World of Warcraft zusammenlegen.

Im offiziellen Forum gab das Entwicklerstudio Blizzard bekannt, dass man sich noch in dieser Woche verschiedener mit schwindenden Nutzerzahlen kämpfender Server des Online-Rollenspiels World of Warcraft annehmen werde. Der Plan ist es, diese zusammenzulegen, um die Spielerdichte in der Spielwelt zu erhöhen und der Community eine bessere Spielerfahrung zu liefern.
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Alt 17-01-2014, 19:14   #337
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Damit ist dann das Game offiziell für mich gestorben.
Zitat:
Blizzard bestätigt käufliche Level-Ups auf Stufe 90

Blizzard hat offiziell bestätigt, zukünftig Charakter-Upgrades auf Level 90 in WoW anbieten zu wollen, die sich »direkt erwerben« lassen. Eine einmalige Charakteraufwertung wird schon allen Käufern des Add-Ons Warlords of Draenor zugesprochen.

In einem »Spähbericht« auf der offiziellen Website von World of Warcraft hat Blizzard die Pläne bestätigt, Charakter-Upgrades auf Level 90 käuflich zur Verfügung stellen zu wollen. Einen Hinweis darauf gab vor wenigen Wochen bereits eine Umfrage, in der Blizzard von WoW-Spielern wissen wollte, wieviel sie für so ein Upgrade bezahlen würden.

Bereits zur BlizzCon 2013 kündigte der Entwickler an, allen Käufern der nächsten WoW-Erweiterung Warlords of Draenor ein einmaliges Charakter-Upgrade auf Level 90 zur Verfügung zu stellen. Damit Spieler aber nicht auf die Idee kommen, das Add-On mehrfach zu erwerben, um noch andere Charaktere auf Level 90 zu bringen, wolle Blizzard das Upgrade auch gesondert verkaufen:

»Wir haben auch Feedback von Spielern erhalten, die gern mehrere Charaktere auf Stufe 90 bringen möchten, wie Twinks, die zusammen mit Freunden bei der anderen Fraktion oder auf einem anderen Realm gespielt werden. Wir befassen uns momentan mit Möglichkeiten, dies umzusetzen, ohne es Spielern umständlich zu machen (wie der Kauf von mehreren Boxen und die Durchführung mehrerer Charaktertransfers). In nächster Zeit werden wir eine Funktion testen, die euch die Option bietet, Charakteraufwertungen direkt zu erwerben.«

Ab wann genau sich solche Charakteraufwertungen »direkt erwerben« lassen, ist noch nicht bekannt. Dafür hat Blizzard in Aussicht gestellt, dass Käufer von Warlords of Draenor ihr einmaliges Charakter-Upgrade nutzen können, sobald die digitale Vorbestellung des Add-Ons startet. Allerdings fehlt es auch dafür noch an einem konkreten Termin.

»Bei der Vorbestellung einer der beiden digitalen Versionen bekommt ihr darüber hinaus den Aufstieg auf Stufe 90, sobald die Vorbestellung abgeschlossen wurde. […] So können außerdem mehr Spieler den momentanen Endspielinhalt und die zu Garroshs Auszug nach Draenor führenden Ereignisse erleben. Vielleicht erhaltet ihr dabei ja auch euren legendären Umhang von Furorion und Erbstückwaffen für Stufe 90 - 100.«

Bis zum Release von Warlords of Draenor handelt es sich bei Level 90 schließlich um die maximal erreichbare Stufe in dem Online-Rollenspiel. Mit dem Add-On wird das Maximal-Level dann auf 100 angehoben.
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Alt 30-01-2014, 00:16   #338
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Beeindruckende Zahlen... LINK
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Alt 30-01-2014, 07:07   #339
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Wahnsinn .....
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Alt 02-07-2014, 08:53   #340
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Nach gefühlten 100 Jahren mal wieder eine erwähnenswerte NEWS,
die Jungs von Blizzard sind mal auf den Trichter gekommen die Charactermodelle zu überarbeiten.

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Alt 09-08-2014, 14:05   #341
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Sind zwar gravierende Einbrüche,
aber ich glaube das ist denen sowas von Latte.
Die Zahlen sind noch immer soooo hoch und dazu kommen noch all die anderen Marken mit denen sie Geld machen. WoW war und ist ein Goldesel.
Zitat:
World of Warcraft fällt auf 6,8 Millionen Abonnenten

800.000 Spieler weniger innerhalb eines Quartals: World of Warcraft verliert weltweit an Abonnenten. Trotzdem liefert Activision Blizzard gute Geschäftszahlen ab - unter anderem dank Diablo 3, von dem weltweit inzwischen rund 20 Millionen Einheiten verkauft wurden.

Vor allem in Asien hat World of Warcraft laut Activision Blizzard viele Anhänger verloren, was zu einem Rückgang der Abonnenten von 7,6 Millionen im Mai 2014 auf jetzt 6,8 Millionen geführt hat. Das sind zwar immer noch imposante Zahlen - im Grunde fast zwei Mal die gesamte Einwohnerschaft von Berlin.

Aber von alten Höchstständen entfernt sich "WoW" damit immer mehr: Mitte 2010 hatten rund 12 Millionen Menschen in aller Welt ein Abo des Onlinerollenspiels. Hersteller Activision Blizzard erwartet, dass mit der bevorstehenden Erweiterung Warlords of Draenor die Zahl der Spieler wieder wächst. Rund 1,5 Millionen Vorbestellungen liegen nach Angaben des Publishers bereits vor; den konkreten Veröffentlichungstermin will Blizzard am 14. August 2014 bekanntgeben.

Allerdings dürfte das Addon die Mitgliederzahlen nur kurzfristig in die Höhe schrauben: Schon bei den letzten Erweiterungen haben viele Spieler nur mal eben ihren alten Charakter auf das neue Maximum hochgeschraubt und ihr Abo dann relativ schnell wieder ruhen lassen.

Immer mehr zur ganz großen Erfolgsgeschichte entwickelt sich Diablo 3. Mittlerweile hat Blizzard von dem Programm auf allen Plattformen rund 20 Millionen Exemplare verkauft. Und die Veröffentlichung der Ultimate Evil Edition für Playstation 4 und Xbox One steht erst bevor - am 19. August 2014 dürften noch ein paar weitere Diablo 3 zur Gesamtzahl dazukommen.

Hearthstone: Heroes Of WarCraft hat die Erwartungen von Activision Blizzard wohl ebenfalls eher übererfüllt. Insgesamt hat die Firma im vergangenen Quartal auch dank des Sammelkartenspiels bereits 49 Prozent ihrer Umsätze über Onlinekanäle erwirtschaftet.

Unterm Strich kann Activision Blizzard deshalb mit dem jetzt veröffentlichten Ergebnis der Monate April bis Juni 2014 zufrieden sein: Der Umsatz ist um 7,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf 970 Millionen US-Dollar gesunken und der Nettogewinn ging von 324 Millionen US-Dollar auf 204 Millionen US-Dollar zurück.

Allerdings hatten Analysten im Vorfeld schlechtere Zahlen erwartet. Die Firma hat ihre Prognosen leicht angehoben - immerhin steht die Veröffentlichung des Hoffnungsträger Destiny unmittelbar bevor, und auch Call of Duty und Skylanders dürften erneut gut laufen.
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Alt 17-11-2014, 19:46   #342
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Es hat sich schwer Konkurrenz angekündigt...

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Alt 19-03-2015, 14:57   #343
HerrK
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Gold für alle und WoW dann für einige quasi kostenlos.

Zitat:
World of Warcraft - Warum Blizzard den Goldhandel legalisiert

Mit der WoW-Marke legalisiert Blizzard den Goldhandel in World of Warcraft. Ist das Pay2Win? Nein, sagt Michael Graf. Das ist ein verdammt kluger Schachzug. Und zwar aus mehreren Gründen.

Das System ist so einfach wie clever: Künftig dürfen World of Warcraft -Spieler mit echtem Geld Spielzeit-Marken (jeweils 30 Tage) kaufen, die sie dann entweder selbst nutzen oder im Auktionshaus gegen Ingame-Gold weiterverkaufen. Über den »Umweg« Spielzeit lassen sich also nun echte Euro in Gold umtauschen. Der genaue Kurs ist dabei noch unklar, weil Blizzard den Spielzeitpreis noch nicht bekanntgegeben hat.
Wichtiger ist aber sowieso die generelle Idee, denn damit legalisiert Blizzard den Goldhandel - und verdient noch dazu daran mit. Klar, diese Idee ist nicht neu, bei Eve Online lässt sich Spielzeit schon lange zwischen Spielern handeln, auch Wildstar erlaubt das. Ich finde es dennoch klug von Blizzard, nun ebenfalls diesen Weg zu gehen.

Denn die Designer schaffen damit sich selbst und den Spielern ein altes Problem vom Hals. Die (oft chinesischen) Goldfarmer sind bei normalen WoW-Abenteurern unbeliebt, weil sie nicht am Spiel teilnehmen, sondern nur stupide Münzen sammeln - oder gar durch Hacks und Betrug erschleichen.
World of Warcraft: Warlords of Draenor - Screenshots
Bildergalerie World of Warcraft: Warlords of Draenor - Screenshots vergrößern Bildergalerie vergrößernBild 1 von 110« zurück | weiter »

Mitverdienen am Goldhandel

Klar, der Verkauf von Spielwährung war seitens Blizzard verboten und wird es auch weiterhin bleiben, in den Nutzungsbestimmungen heißt es: »Sie stimmen zu, dass Sie unter keinen Umständen […] Gold, Waffen, Rüstungen oder andere virtuelle Gegenstände […] außerhalb der World of Warcraft-Plattform für ›echtes‹ Geld kaufen oder verkaufen oder tauschen.«
World of Warcraft : Spielzeit-Tokens lassen sich gegen Echtgeld oder Gold erwerben.

Spielzeit-Tokens lassen sich gegen Echtgeld oder Gold erwerben.
Das heißt aber nicht, dass Gold nicht trotzdem gehandelt wird, die Preise rangieren je nach Server und Anbieter zwischen 40 Cent und 1,40 Euro für 1.000 Goldstücke. Durch den Spielzeithandel kann Blizzard nun den Goldfarmern nicht nur Kunden entziehen, sondern auch den Wechselkurs beeinflussen.

Denn die Echtgeld- und Goldpreise für die Spielzeit-Marken bestimmen nicht etwa die Spieler - sondern Blizzard selbst. Jede Marke darf nur zu einem vorgegebenen Preis im Auktionshaus verkauft werden, ein Bieterwettstreit findet nicht statt. Wer eine Spielzeit-Marke mit Gold kauft, darf sie zudem nicht mehr weiterverkaufen, sodass der Markt kontrollierbar bleibt.
Das wiederum setzt eine Obergrenze für den Goldpreis. Spielzeit gibt's nämlich sowieso schon gegen Echtgeld, eine 60tägige Game Time Card kostet rund 20 bis 26 Euro, eine 30-Tage-Marke wäre damit rund 10 bis 13 Euro wert (den genauen Echtgeld-Preis will Blizzard noch nicht bekanntgeben).
Dafür bekäme man auf dem Schattenmarkt ungefähr 11.000 bis 33.000 Goldstücke. Blizzard müsste also nur den Ingame-Preis auf, sagen wir, 500.000 Gold festlegen - schon wäre es für Spieler wesentlich lukrativer, Spielzeit zu verkaufen statt Gold bei Dritthändlern zu kaufen.
Dann müssten wiederum die Goldfarmer die Preise senken, woraufhin Blizzard wieder an der Preisschraube drehen könnte - und so weiter. Auch wenn der Schattenhandel mit Gold nie ganz verschwinden dürfte, wird er darunter leiden.

Und das entzieht ganz nebenbei einer unschönen Industrie ein Stück ihres Bodens. Die chinesischen Goldfarmer arbeiten nicht selten unter harten Bedingungen, haben wenig Freizeit bei minimalem Lohn. In manchen staatlichen Arbeitslagern zwangen die Wärter angeblich sogar Häftlinge dazu, Gold zu sammeln. Das sollte kein Spieler unterstützen.

WoW wird kostenlos

Okay, ganz so einfach wie skizziert ist das System in der Praxis dann doch nicht, denn beim Austarieren der Spielzeitpreise muss Blizzard Angebot und Nachfrage genau im Auge behalten. Wenn die Marken im Auktionshaus zu teuer sind und niemand zugreift, werden die erfolglosen Verkäufer doch wieder Gold bei Drittanbietern kaufen - egal, ob die Nutzungsbedingungen das nun untersagen oder nicht.

Wenn der Goldpreis für die Marken hingegen zu tief fällt, lohnt sich ihr Verkauf ebenfalls nicht mehr. Außerdem würde World of Warcraft dadurch de facto zum Free2Play-Spiel, weil sehr viele Abenteurer im Laufe eines Monats genug Gold erwirtschaften können, um damit anschließend einen weiteren Monat Spielzeit zu kaufen.

Wer sowieso schon auf einem Goldberg sitzt, kann WoW de facto kostenlos spielen.
Schon jetzt können Profispieler mehrere Tausend Gold pro Tag verdienen - wenn sie einen Großteil dieses Tages investieren, ihre Garnisonen sinnvoll nutzen und sich im Auktionshaus auskennen. Wer WoW beherrscht - und womöglich schon auf einem Goldvorrat sitzt, der selbst Smaug vor Neid erblassen ließe -, tja, der wird womöglich bald kostenlos spielen können.
Dieser Hauch von Free2Play dürfte auch durchaus im Interesse von Blizzard liegen, weil er Veteranen bei der Stange hält: Hey, wenn ich viel spiele, bezahle ich keine Monatsgebühren mehr! Dadurch bleibt das Spiel lebendig und die Welt bevölkert, was wiederum mehr Spieler anlocken könnte, die eigentlich schon aufgehört haben oder aufhören wollten: Hey, meine Freunde spielen immer noch WoW, da schaue ich auch mal wieder ein!
Das dürfte die Lebenszeit des Online-Riesen weiter verlängern und den Spielerschwund zwischen zwei Addons zwar nicht stoppen, aber abschwächen.

Kein Pay2Win

Der Spielzeithandel bringt jedoch auch Pay2Win-Vorwürfe, weil Spielzeit-Verkäufer mit ihrem (indirekt mit Echtgeld gekauften) Gold im Auktionshaus gute Ausrüstung ersteigern können, die ihnen wiederum Vorteile im Kampf verleiht -wenn auch hauptsächlich im Kampf gegen KI-Gegner. PvP-Ausrüstung lässt sich zwar auch ersteigern, aber nur sehr grundlegende. Noch dazu könnten die Preise im Auktionshaus steigen, je mehr Gold die Spielzeit-Verkäufer anhäufen - schließlich erhöht sich damit ihre Kaufkraft. Gelegenheitsspieler hätten es dann schwerer, einen Bieterwettstreit zu gewinnen.

Allerdings lässt sich hochwertige Ausrüstung mit einem entsprechenden Zeitaufwand ja auch erspielen; wer Echtgeld investiert, bekommt Zeit- und Komfortvorteile, aber keine exklusiven Items. Das ist meiner Ansicht nach kein Pay2Win, sondern gang und gäbe in Free2Play-Spielen.
Moment Mal: in Free2Play-Spielen! WoW ist aber kein Free2Play-Spiel - zumindest nicht für jeden. Wer keine Spielzeit kaufen kann - etwa, weil er zu wenig Gold erwirtschaftet -, wird dafür weiterhin Monatsgebühren bezahlen müssen. Und wegen der gestiegenen Preise noch dazu Probleme haben, Items im Auktionshaus zu ersteigern.

Das zementiert eine Zweiklassengesellschaft aus Viel- und Gelegenheitsspielern, die aber sowieso schon existiert: Wer viel spielt, ist natürlich im Vorteil, das liegt in der Natur des Genres. Blizzard hat mit dem Spielzeithandel nur noch einen weiteren - und notwendigen - Weg gefunden, Vielspieler zu belohnen. Denn die Entwickler können gar nicht so schnell neuen Content nachschieben, wie sie's eigentlich müssten, um engagierte Profis wirklich bei Laune zu halten.

Und just diese Vielspieler, diese treuen Veteranen sind es, die anderen von ihren Abenteuern erzählen, die den Ruhm eines MMOs in die Welt hinaustragen und mit ihrer Begeisterung kostenlos die Werbetrommel rühren. Dass die nun mit kaufbarer Spielzeit für ihr Engagement belohnt werden, ist ein kluger Schachzug.

Allerdings geht Blizzard hier noch nicht so weit wie Eve Online, dessen PLEX-Echtgeldwährung sich nicht nur in Spielzeit umtauschen lässt, sondern auch in Account-Dienstleistungen. Servertransfer und Namensänderung gegen WoW-Marken? Vielleicht auch für Blizzard ein Zukunftsmodell, der erste Schritt wäre jedenfalls getan.

Doch schon jetzt haben am Ende alle etwas vom Spielzeithandel: Blizzard selbst, die Vielspieler, die von Goldfarmern genervten Abenteurer und die Spieler, die gerne Echtgeld investieren, um dafür Gold zu bekommen. Nur die Goldfarmer haben nichts davon. Und das ist auch gut so.
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Alt 19-03-2015, 17:12   #344
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das werden einige viele sein bin mal auf den Kurs gespannt
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Alt 12-04-2016, 18:43   #345
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Hatte mich damals auch mal auf so einem Custom-Server angemeldet - nur Freaks unterwegs.
Zitat:
WoW: Blizzard lässt "Vanilla"-Server abschalten, Spieler sind außer sich

Die Anwälte des Herstellers Blizzard haben sowohl in Nordamerika als auch in Frankreich von Spielern betriebene Server abschalten lassen, auf denen ein "Vanilla"-WoW lief. Dabei handelt es sich um eine Version von World of Warcraft, auf die normale Spieler seit einem Jahrzehnt keinen Zugriff mehr haben. Das berichtet die englischsprachige Seite Kotaku.

Eine cirka 30-köpfige Spielergruppe namens Nostalrius ist für das Betreiben der besagten Server verantwortlich. Zum Zeitpunkt des Urteils gab es dort 800.000 registriere Nutzer und 150.000 aktive Spieler. Nostalrius hat bis zum 10. April Zeit, alles Nötige für die Abschaltung in die Wege zu leiten.

Auf den Servern läuft World of Warcraft Version 1.12. Diese war zuletzt offiziell 2006 online, bevor die erste große Erweiterung The Burning Crusade veröffentlicht wurde. Einerseits lässt es sich nicht abstreiten, dass sich das erfolgreiche MMO im Laufe der Jahre stets verbessert und erweitert hat, andererseits gibt es - wie die Nutzerzahlen des Nostalrius-Servers zeigen - genug Spieler, die die dessen ursprüngliche Version vorziehen. Denn so, wie das Spiel zu seinem Erscheinen war, hat es sie in seinen Bann gezogen. Dieses Gefühl wollen sie aufrecht erhalten.

Blizzard veranlasste die Abschaltung, weil die Firma der Ansicht ist, dass sie es vom Standpunkt des Gesetzes aus darf. Es ist ihr Spiel, für das Leute zahlen müssen, wenn sie es online spielen wollen. Nostalrius ist da anderer Ansicht. Sie sehen ihre Server nicht als Konkurrenz zu Blizzard. Stattdessen sind sie der Meinung, es handle sich um die Bereitstellung von etwas, wonach Anhänger des Spiels verlangen, wofür Blizzard aber zu keinem Zeitpunkt Interesse gezeigt haben soll.

Nostalrius lässt es sich aber nicht nehmen, den Abgang mit einem Knalleffekt zu garnieren. Denn die Arbeit, die sie in das Projekt investiert haben, machen sie jetzt der Öffentlichkeit zugänglich. Der Source Code und anonymisierte Spielerdaten werden veröffentlicht, damit die Community selbst entscheiden kann, wie es mit Nostalrius weitergeht. Die Betreiber geben an, sie wären zwar nicht mehr aktiv an dem Projekt beteiligt, würden aber im Hintergrund immer zur Verfügung stehen.

Auf Reddit häufen sich derweil die Kommentare zu der Aktion. Viele Spieler drücken ihr Bedauern aus und nehmen die Entscheidung als gegeben hin, nicht wenige andere hingegen äußern ihren Zorn in Richtung Blizzard und stornieren Vorbestellungen für andere Spiele des Herstellers. Und klarerweise gibt es auch viele Kommentare mit Worten, die mit "F" beginnen. Diese bedürfen keiner Übersetzung.

Blizzard selbst hat sich noch nicht öffentlich zu der Aktion geäußert.
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