Internet und Netzwerke Alles rund um Internet und Netzwerke

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Alt 15-12-2015, 17:26   #271
HerrK
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Mal schauen was und ob das was gibt...vielleicht finden sie ja paar kompetente Menschen.
Zitat:
Sigmar Gabriel plant zentrale Internet-Behörde

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die zersplitterten Zuständigkeiten der Ministerien bei Digitalem in einer Behörde konzentrieren. Derzeit prüft das Wirtschaftsministerium die Kompetenzüberschneidungen der unterschiedlichen Ministerien, berichtet das "Handelsblatt". Anschließend soll geklärt werden, ob eine neue Digitalagentur gegründet wird.

Die Aufsichtsbehörde soll Entscheidungsprozesse zu digitalen Themen bündeln und zwischen den Ministerien vermitteln. Bis Januar will das Ministerium Ergebnisse vorlegen.

Bisher übernehmen Bundesnetzagentur und Kartellamt (dem Wirtschaftsministerium unterstellt) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (dem Innenministerium unterstellt) die Aufsicht.

Bei den Koalitionsverhandlungen 2013 war der Plan für ein Digitalministerium gescheitert. Die Rufe nach einer Bündelung der Zuständigkeiten werden seither immer lauter.

Es muss jemanden geben, der sich für das Thema verantwortlich fühlt. Derzeit schieben sich die Ressorts gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Niemand will dafür Verantwortung übernehmen, dass seit einem Jahrzehnt nichts im Bereich Datenschutz passiert. Konstantin von Notz, Die Grünen

Bereits im Sommer hatte die Mittelstands-und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) ein Digitalministerium gefordert. Netzexperten begrüßen den Vorstoß des Wirtschaftsministeriums. Auch Volker Tripp, politischer Referent des Vereins Digitale Gesellschaft, hält ein Digitalministerium für sinnvoll.

Im Moment passen viele Vorhaben der verschiedenen Ressorts, die das Internet und den Umgang damit betreffen, nicht zusammen. Eine Digitalagentur ist daher ein guter Ansatz, um den Sachverstand zum Thema zu bündeln und ein Gesamtkonzept zu entwickeln.
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Alt 05-01-2016, 21:01   #272
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NEWS von unseren Schweizern.
So ne Privatisierung ist ja meist keine gute Sache...für alle Beteiligten.
Zitat:
Swisscom soll privatisiert werden

Die Swisscom baut Fiber To The Home stark aus und setzt zum Übergang Vectoring und G.fast ein. Doch die Schweizer Regierung will jetzt den mehrheitlich in Staatsbesitz befindlichen Konzern privatisieren.
Das Schweizer Seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) erwägt eine Privatisierung der staatseigenen Swisscom. Das sagte Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), die sich zu Plänen aus der OECD äußerte. Die Frage sei, ob die Swisscom schnell und kosteneffizient auf neue Entwicklungen reagieren könne.

Ineichen-Fleisch: "Zuerst einmal: Die Swisscom ist ein gut geführtes Unternehmen. Die Schweiz muss aber sicherstellen, dass sie den Schritt zur Digitalisierung der Wirtschaft und zur vernetzten Industrie 4.0 nicht verpasst. Wir müssen uns fragen: Ist eine Swisscom in der Lage, das in ihrem angestammten Bereich der Telekommunikation genügend rasch und agil zu machen? Und zu welchen Kosten? Und haben ihre Konkurrenten, die nicht im Besitz des Staates sind, Nachteile?"

Der Nachweis, dass ein Unternehmen in Staatshand schneller und effizienter als eine Privatfirma wäre, sei gemäß OECD (Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit) schwer zu erbringen, erklärte Ineichen-Fleisch.

Führend beim Netzausbau

Beim Netzausbau mit neuen Technologien ist die Swisscom führend und gehört weltweit oft zu den Ersten. So testet die Swisscom schon seit längerer Zeit G.fast. Die Markteinführung ist für das Jahr 2016 geplant. Vectoring erhielten 800.000, FTTS (Fiber To The Street) und FTTB (Fiber To The Building) bekommen 500.000 und FTTH eine Million Nutzer.

Swisscom-Chef Urs Schäppi sagte im Dezember 2015 der Sonntagszeitung: "Die Swisscom ist kein Staatsbetrieb, sondern eine börsennotierte Firma mit einer Marktkapitalisierung von 26 Milliarden Franken". Der Bund habe nur eine knappe Mehrheit an dem Unternehmen.
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Alt 11-05-2016, 10:02   #273
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Endlich...
Zitat:
Freie Bahn für freies Wlan

Monatelang hat die Koalition darüber gestritten, ob Betreiber öffentlicher Wlan-Spots etwa in Cafés für Vergehen ihrer Nutzer haften müssen. Nun haben sie sich offenbar geeinigt. Das Ergebnis dürfte für mehr Hotspots in Deutschland sorgen.

Nach monatelangem Gerangel macht die Bundesregierung nun offenbar den Weg frei für freies WLAN in Cafés und Einzelhandelsgeschäften in Deutschland. Wie das Handelsblatt aus Koalitionskreisen erfuhr, wollen sich Union und SPD am Mittwoch auf eine Änderung des entsprechenden Gesetzes einigen. Es sieht vor, dass Betreiber von öffentlichen WLAN-Netzen nicht für die Vergehen der Nutzer haften müssen – auch ohne dass diese vorher eine Erklärung abgeben müssen, dass sie keine Gesetzesverstöße begehen, während sie im Netz surfen. Auch soll nicht von den WLAN-Betreibern verlangt werden, dass sie Sicherungsmaßnahmen ergreifen, um unberechtigte Zugriffe zu verhindern.
Über diese umfassende Haftungsbefreiung der WLAN-Betreiber hatten Union und SPD monatelang gestritten. Die SPD wollte die Haftung von Anfang an ganz abschaffen, Unionspolitiker beharrten jedoch zumindest auf einer Vorschaltseite, mit der Nutzer zunächst versichern sollten, dass sie nichts Kriminelles vorhaben, während sie in dem WLAN-Netz surfen.
Ein entsprechender Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zur Änderung des betreffenden Telemediengesetzes war bereits im September im Kabinett durchgewinkt worden. Er sah zudem vor, dass Betreiber von öffentlichen WLAN-Spots „geeignete Maßnahmen“ ergreifen sollen, um ihr Netz zu sichern.

Die bisherige Regelung in Deutschland ist international nahezu einzigartig. Demnach haften Betreiber öffentlicher kabelloser Internetzugänge dafür, wenn die Nutzer etwa illegal Musik downloaden. Diese sogenannte Störerhaftung wird als Grund dafür angesehen, dass Deutschland im internationalen Vergleich eine Hotspot-Wüste ist. So kommen hierzulande laut dem Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco auf 10 000 Einwohner noch nicht einmal zwei Hotspots – in Südkorea sind es mehr als 37, in Großbritannien rund 29.

Branchenvertreter hatten daher den ursprünglichen Gesetzesentwurf harsch kritisiert. Sie bemängelten vor allem die unspezifische Formulierung zu den Sicherungsmaßnahmen, eine Vorschaltseite sei zudem nicht praktikabel. Netzexperten zweifelten auch an der Wirksamkeit dieser Maßnahmen bei der Verbrechensbekämpfung. Im März hatte eine Einschätzung des Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) den Kritikern des Gesetzesentwurfes zusätzlichen Schub gegeben. Demnach sind Betreiber von kostenlosen WLAN-Spots nicht für Urheberrechtsverletzungen der Nutzer verantwortlich.

Zuletzt hatte sich laut Informationen des Handelsblatts sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) persönlich eingeschaltet, damit endlich Bewegung in das Thema kommt. Daraufhin hatte die Union offenbar ihre Position zugunsten der SPD aufgegeben.
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Alt 09-06-2016, 15:17   #274
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Ein wenig Fachchinesisch....
Zitat:
Unitymedia startet noch dieses Jahr Feldtests für 1 GBit/s

Der neue Kabelnetzstandard Docsis 3.1. kommt bald im Netz von Unitymedia zum Einsatz - allerdings vorerst in einer Light-Version. Weil die Hardware schon weitgehend implementiert ist, ist der Start durch ein Softwareupdate möglich.

Unitymedia startet noch in diesem Jahr Feldtests für den neuen Kabelnetzstandard Docsis 3.1. Das sagte Unternehmenssprecher Helge Buchheister Golem.de am 7. Juni 2016 auf der Fachmesse Anga Com in Köln. In Feldtests können einzelne Kunden neue Technologien ausprobieren.

Mit dem Kabelstandard Docsis 3.1 lassen sich in Koaxialnetzen Datenraten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und bis zu 1 GBit/s im Upstream erzielen. Dabei bleibt das TV-Kabelnetz ein Shared-Medium, dessen Datenrate sich die Nutzer in einem Netzsegment teilen müssen. Das können mehrere Dutzend Haushalte sein, was die Geschwindigkeit drastisch beeinflussen kann.

Docsis 3.1 für Unitymedia ein Softwareupdate?

Wann Docsis 3.1 kommerziell eingesetzt wird, lasse sich noch nicht sagen. Dies hänge auch vom Wettbewerb ab, erklärte Buchheister. "Wenn die Konkurrenz die Datenrate hochschraubt, können wir einfach höher gehen. Wir heizen den Markt aber nicht künstlich an", betonte Unitymedia Chief Technology Officer Dieter Vorbeck. Unitymedia bietet seit Februar 2016 Downloadgeschwindigkeiten bis zu 400 MBit/s an, im Upstream werden bis zu 20 MBit/s versprochen.

In einem Testaufbau auf der Messe, bei dem 2 GBit/s erreicht werden, zeigt Unitymedia mit Cisco-Hardware den neuen Standard Docsis 3.1. Nach den Worten von Dieter Pfändner, Vice President Technology bei Unitymedia, handelt es sich bei der Hardware teilweise noch um Vorserienmodelle.

Laut Pfändner sind bereits bei Docsis 3.0 Datenübertragungsraten von 1 GBit/s möglich. "Aber dann ist der Service ausgelastet." Dass Datenraten wie 600 MBit/s und mehr gegenwärtig noch nicht angeboten würden, habe "rein marketingtechnische Gründe", sei also von der Konkurrenz abhängig.

Dosis 3.1 light

Der Einsatz von Docsis 3.1, wie ihn Unitymedia macht, würde relativ moderate Kosten verursachen, sagte Vorbeck, "solange wir das Frequenzspektrum nicht erweitern, um das volle Potenzial zu erreichen." Erst dann werde es aufwendig. Die Ausbaustrategie bei Unitymedia sieht vorerst aufgrund der vorhandenen Netzarchitektur eine Einführung ohne Erweiterung des Spektrums vor.

Docsis 3.1 arbeitet mit Kanalbandbreiten von 192 MHz im Downstream und 96 MHz im Upstream, die aber bei Bedarf skaliert werden können. Die Obergrenze wurde auf 1,794 MHz angehoben, der Upstream auf 5 MHz bis 204 MHz erweitert. Nur so sind Datenraten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und bis zu 1 GBit/s im Upstream möglich.

Gegenwärtig sei die Hardware schon in einzelnen Netzabschnitten implementiert und Docsis 3.1 dort durch ein bloßes Softwareupgrade möglich. Unitymedia tauscht zurzeit im Rahmen seiner Netzausbaustrategie etwa CMTS- gegen neue CCAP-Maschinen aus. CCAP ist der Nachfolger der CMTS-Plattform und unterstützt den neuen Standard.

Flexiblere Aufteilung des Upstream- und Downstream-Spektrums

Durch Node-Splits würden Netzsegmente im Kabelnetz verkleinert und die Glasfaser näher zum Kunden gebracht. Weitere Maßnahmen seien laut Buchheister: "Verkürzung der Kaskadenlängen, Wechsel der Glasfasertransportsysteme vom HUB zum Fiber Node, digitale statt analoge Übertragung mit Remote-PHY und der Austausch von Erdabzweigern."

Eine wichtige Neuerung bei der Einführung von Docsis 3.1 sei die flexiblere Aufteilung des Upstream- und Downstream-Spektrums. Bei der jetzigen Frequenznutzung lassen sich mit Docsis 3.1 jedoch nur Datenraten von rund 1 GBit/s erreichen. Dazu genügten bereits wenige DOCSIS-Kabelkanäle, die genaue Anzahl hänge von den verwendeten Modulationskonstellationen ab. Je nachdem, wie viele Kanäle ein Betreiber hinzufügt, lassen sich die Downloadraten weiter steigern. Im Upstream seien künftig Datenraten von 100 MBit/s und mehr zu erwarten. Modifikation des Ausbauansatzes in Richtung Full Duplex seien jedoch jederzeit möglich.

Buchheister: "Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Bandbreitensteigerung erforderlich sein, so erlaubt Docsis 3.1 die Erweiterung des Frequenzbereichs bis zu 1,7 GHz, wodurch theoretisch Bandbreiten von über 10 GBit/s erreicht werden können."
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Alt 11-08-2016, 11:13   #275
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Ein wenig Geschichte...
Zitat:
World-Wide-Web-Jubiläum: Vor 25 Jahren wurde die erste Internetseite der Welt veröffentlicht

Kaum eine Innovation hat die Gesellschaft so rasant und drastisch verändert: Von Information und Kommunikation über Beruf und Bildung bis hin zu unserem Shopping- und Datingverhalten - das World Wide Web hat sämtliche Bereiche des Lebens umgekrempelt. Am 6. August 1991, also vor gerade einmal 25 Jahren, wurde in der Schweiz die erste Webseite der Welt öffentlich gemacht. Zwei Jahre später wurde das Internet massenkompatibel. Dass das Netz so ist, wie wir es in der heutigen Form kennen, ist maßgeblich einem Mann zu verdanken.

Ein Rückblick: Der britische Physiker Tim Berners-Lee, damals am Europäischen Kernforschungszentrum (Cern) bei Genf beschäftigt, wollte das dortige Informationschaos eindämmen. Im März 1989 schlug er seinem Arbeitgeber ein Projekt auf Basis des Hypertexts vor, um den Datenaustausch zwischen den Forschern weltweit zu vereinfachen. Unterstützung bekam er von seinem Kollegen Robert Cailliau. Weihnachten 1990 legte Berners-Lee mit info.cern.ch den ersten Web-Server der Welt an. Am 6. August 1991 machte der damals 36-Jährige die erste Webseite im Internet öffentlich.

article"Das war ein technischer Meilenstein", sagt Informatiker Werner Zorn, der als Gründungsvater des deutschen Internets gilt und 1984 an der Universität Karlsruhe die erste deutsche Internet-E-Mail empfing. "Die Idee dahinter war die Verbindung von Apples Hypertext mit der Internet-Technologie auf der Netzebene", erklärt er. Denn das Internet, also die Netzwerk-Infrastruktur, gab es schon einige Jahre.

Nach der E-Mail wurde nun mit dem World Wide Web ein weiterer Dienst geschaffen, der das Internet quasi zum Leben erweckte. Im Wesentlichen basiert Berners-Lees Entwicklung auf drei Kernpunkten: Zum einen entwickelte er die "Hypertext Markup Language" (HTML), die beschreibt, wie Seiten mit Hypertextverknüpfungen ("Links") auf unterschiedlichsten Rechnerplattformen formatiert werden. Mit dem "Hypertext Transfer Protocol" (HTTP) definierte er den technischen Kanal, den Computer benützen würden, um über das Internet zu kommunizieren. Der "Universal Resource Identifier" (URI), heute ist die Unterform "Uniform Resource Locator" (URL) geläufiger, bezeichnet die Webadresse, mit der Inhalte im Netz gefunden werden.

Freie Verfügbarkeit als Erfolgsfaktor

Einen wichtigen formalen Schritt machte das Cern 1993, als das Institut das World Wide Web für die Öffentlichkeit freigab und ganz bewusst auf Lizenzzahlungen und Patentierung verzichtete. Damit trugen die Forscher maßgeblich zur Bedeutung des Webs in seiner heutigen Form bei. "Die freie Verfügbarkeit war natürlich der Erfolgsfaktor schlechthin", sagt Internet-Pionier Zorn.

World Wide Web wichtiger als d... Die größten Errungenschaften (208385Der Durchbruch des WWW für Nicht-Computerspezialisten gelang dann 1993 Marc Andreessen. Der Student entwickelte an der University of Illinois den ersten Mosaic-Browser und machte sich später mit Netscape daran, seine Software zur führenden Online Plattform zu machen. Microsoft-Gründer Bill Gates zog mit seinem Explorer nach und zettelte den "Browser-Krieg" an, in dem Netscape dann auf der Strecke blieb.

Das Web wuchs rasant und brachte viele Tech-Milliardäre hervor: 1995 gingen mit Yahoo, Ebay und Amazon gleich drei spätere Internet-Riesen an den Start. 1998 folgte Google, sechs Jahre später gründete der damalige Harvard Student Mark Zuckerberg Facebook. 2007 präsentierte Apple-Chef Steve Jobs das erste iPhone, ein Jahr später kam das erste Smartphone mit der Google-Software Android auf den Markt. Das mobile Internet wurde massenkompatibel und Millionen von Apps drängen das Surfen über einen Browser zunehmend zurück. Heute stehen Begriffe wie das Internet der Dinge oder Industrie 4.0 für eine immer vernetztere Gesellschaft, die aber nicht unbedingt auf das WWW angewiesen ist.

Internet gehört längst zum Alltag

Weltweit sind noch immer Milliarden Menschen ohne Internetzugang. In Europa gehört das Netz und damit auch das Web dagegen längst zum Alltag: Laut Branchenverband Bitkom gehen drei von vier EU-Bürgern (76 Prozent) zwischen 16 und 74 Jahren mindestens einmal pro Woche online. In Deutschland sind es 84 Prozent, in Island sind es sogar 97 Prozent.

26: Erfinder des WWW warnt vor Abschaffung der Netzneutralität - Und Berners-Lee selbst? Der Vater des Web ging 1994 nach Boston um am Massachusetts Institute of Technology (MIT) das World Wide Web Consortium (W3C) zu gründen. 2004 wurde der Brite von der Queen zum Ritter geschlagen. 2012 nahm er im Rahmen der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London die Würdigung als Erfinder des World Wide Web entgegen.

Nach wie vor setzt sich der 61-Jährige für ein freies Internet und den Netzzugang für alle Menschen ein. Im Gegensatz zu Internet-Stars wie Zuckerberg, Gates oder Jobs ist Berners-Lee in der breiten Öffentlichkeit bis heute relativ unbekannt - trotz seiner Verdienste. Ihn selbst scheint das nicht zu stören. "Prominent zu sein, zerstört das Privatleben", sagte er einmal.
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Alt 02-12-2016, 17:08   #276
HerrK
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Die "unbefugten bzw. ungewollten Zugriffe" häufen sich ja in letzter Zeit
und man muss kein Prophet sein um voraus zu sagen das dies erst der Anfang ist.
Ich bin sehr gespannt wie sich das in der Zukunft entwickeln wird und hoffe es trifft mich nicht persönlich.
Zitat:
Internationales Netzwerk für Phishing und Betrug aufgedeckt

Ermittlern aus 39 Staaten ist ein internationaler Schlag gegen Datendiebstahl und Internet-Betrug gelungen. Mit "Avalanche" sei die wohl weltweit größte Infrastruktur zum Betrieb sogenannter Botnetze aufgedeckt worden, teilten die Staatsanwaltschaft Verden und die Zentrale Kriminalinspektion der Polizeidirektion Lüneburg in der Hansestadt mit. Bundesinnenminister Thomas de Maizière bezeichnete den Erfolg am Donnerstag in Berlin als "Kampfansage an die internationale Kriminalität im Cyber-Raum". Eine solche Aktion in dieser Größenordnung sei "einmalig".

"Seit gestern Abend 20 Uhr ist die Infrastruktur Avalanche nicht mehr existent", sagte Stefan Mayer, Leiter der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg. Die entstandenen Schäden würden auf mehrere hundert Millionen Euro weltweit geschätzt, es gebe Geschädigte in rund 180 Ländern. Auch das FBI und andere US-Behörden seien daran beteiligt gewesen. Zuletzt habe der Schwerpunkt der Kriminellen darin gelegen, Online-Banking-Kunden zu schädigen, hieß es.

Allein aus der Führungsebene des kriminellen Netzwerks haben die Ermittler in einer international koordinierten Aktion demnach 16 Beschuldigte identifiziert. Gegen sieben Tatverdächtige wurde Haftbefehl erlassen. Drei Männer aus der Ukraine, einer aus Aserbaidschan sowie ein Ukrainer aus dem Großraum Berlin seien verhaftet worden. Bei einer der Festnahmen sei in der Ukraine durch die Tür mit einer Kalaschnikow auf die eingesetzten Beamten geschossen worden, verletzt wurde aber niemand.

In zehn Ländern gab es zeitgleich Durchsuchungen, Festnehmen, Beschlagnahmungen von Servern und Domains. Die Tatverdächtigen sollen aus zehn verschiedenen Ländern kommen. "Das war ein wichtiger und erfolgreicher Schlag gegen die internationale Cybermafia", sagte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. Die Aktion sei unter niedersächsischer Federführung gemeinsam mit zahlreichen Sicherheitsbehörden, darunter dem FBI und Europol koordiniert worden.

Wöchentlich seien seit mindestens 2009 mehr als eine Million Spam- oder Phishing-Mails mit schädigendem Anhang oder Link verschickt worden. Durch Anklicken wurde der Computer infiziert und Teil von "Avalanche". So konnten die Angreifer zeitgleich mehr als 50.000 Rechner kontrollieren und ausspionieren sowie für Attacken nutzen.

Allein das Abschalten eines einzelnen Botnetzes reiche nicht aus, um die kriminellen Angriffe zu unterbinden, sagte Oberstaatsanwalt Frank Lange. "Die Aufgaben der entdeckten und unschädlich gemachten Server werden schlagartig von Servern der anderen Botnetze übernommen, bis ein neues, weiteres Botnetz aufgebaut wird."

Rund zwanzig verschiedene Typen schädlicher Software wurden verwendet, sagte Lutz Gaebel, Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden. Es sei wie der Kampf gegen eine elektronische Hydra gewesen. Die meisten infizierten Rechner stünden in Russland und den USA, am drittstärksten sei Deutschland betroffen. "Allein bei der Staatsanwaltschaft Verden sind mehr als 27 000 Strafanzeigen eingegangen", sagte er.

Um so wichtiger war eine konzertierte Aktion, um das Netz auszuheben. Die Ermittler haben demnach die Strukturen analysiert und einzelne Server auf Führungsebene ermittelt. Damit sei der Grundstein für die gestrige Zerschlagung der Infrastruktur gelegt gewesen, hieß es. Die Zerschlagung der Infrastruktur wird aktuell vom BSI mit dem nationalen Cyber-Abwehrzentrum koordiniert.

Damit sei aber erst ein erster Schritt getan. Denn die Schadprogramme können nicht von den infizierten Rechnern gelöscht werden. Mehr als vier Millionen Betroffene seien vom BSI in den vergangenen Jahren bereits informiert worden, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Weitere würden nun von ihren Internet-Anbietern kontaktiert. Auf einer Bürger-Seite des BSI (www.bsi-fuer-buerger.de/botnetz) können Nutzer prüfen, ob ihr Rechner bereits Teil eines Botnetzes war. Für Betroffene hat das BSI außerdem eine Telefon-Hotline eingerichtet: 0800 2741000.
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Alt 21-12-2016, 00:05   #277
HerrK
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Interessanter Artikel, bin auch gespannt was als nächstes kommt:

Die App hat das Web 2.0 getötet – Was kommt nach der App?

Der Geist des offenen und freien Webs scheint 2016 unter die Räder gekommen zu sein. Die App hat Web zurückgedrängt. Doch der Gegentrend ist schon erkennbar:
http://t3n.de/news/app-mobile-web-776292/
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HerrK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-02-2017, 09:52   #278
FräggleFighter
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Interessanter Artikel, bin auch gespannt was als nächstes kommt:

Die App hat das Web 2.0 getötet – Was kommt nach der App?

Der Geist des offenen und freien Webs scheint 2016 unter die Räder gekommen zu sein. Die App hat Web zurückgedrängt. Doch der Gegentrend ist schon erkennbar:
http://t3n.de/news/app-mobile-web-776292/
Ich denke eigentlich, dass Apps das Web 2.0 lediglich ergänzen. Klar, hier und da geht der Trend zur Individualisierung. Aber allein die Debatte um "Fake News", oder auch positiver, ein größerer Meinungsaustausch via Facebook, Twitter & Co. zeigen ja, dass gerade Apps auch Social Media vorantreiben. Und selbst der Trend zur Second-Screen-Nutzung (dazu hab ich auch einen informativen Artikel gefunden) ist ja eigentlich nur eine konsequente Folge der größeren Mobilität durch Apps. Das unterstützt auch den Web 2.0-Gedanken. Oder liege ich da falsch?

FräggleFighter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-02-2017, 20:26   #279
HerrK
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Web 2.0 existiert ja quasi gar nicht mehr, sind wir nicht jetzt schon bei Web 4.0 angekommen?
Genauso wie damals jeder einen Blog oder ne eigenen Website hatte - interessiert heute keinen Schwanz mehr. Für viele besteht das Internetz nur noch aus facebook, Instagram, Zalando & Amazon.

Ich sehe das ja an meiner Freundin, die nutzt zu 90% nur noch ihr Smartphone zum surfen. Der Laptop wird nur noch alle zwei Wochen mal ausgepackt wenn irgendwelche Bestellseiten nicht für Mobile optimiert wurden.
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Alt 22-02-2017, 18:56   #280
dr. brotmaschine
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Na dieses Web 4.0 ist ja eher industriell gemeint.
Individualbestellung und deren Fertigung. Also ich bestelle Smartphone oder Auto so und so konfiguriert und der Roboter in der Fabrik fertig es danach. Nach Bedarf, was ich grundsätzlich begrüße.

Irgendwann kaufen wir sicher nur noch Konstruktionspläne und unser 3D Drucker zu Hause erledigt den Rest. So sehe ich die Sache...

Social Media wird immer ausgefeilter werden und auch auf jeden Einzelenen zugeschnitten. Die Mischung aus echten Empfehlung von Freunden, Bloggrößen und analytischer Werbung wird kaum mehr unterscheidbar sein. Zumindest wenn man sich voll auf die Geräte verläßt und nur diesen Informationskanal nutzt.
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Alt 23-02-2017, 15:36   #281
Soopafly
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Jaja. Industrie 4.0! Ganz großes Thema.
Kostengünstig produzieren, ohne große Rüstzeiten. Quasi: Spuck mir heute mal 20 Teile von der Serie aus und 40 von der anderen und morgen bitte dies und das.

Kostet halt auch erstmal ne Stange Geld. Nullpunktspannsysteme sind da ja nun der "heiße Scheiß" in der CNC Branche. Vorrichtungen herstellen auf denen die Serie läuft und beim nächsten mal einfach aufspannen und wieder laufen lassen ohne mit dem Messtaster die Position der Teile zu bestimmen.
Bringt natürlich sehr schnelle Rüstzeiten. (Plus Standard Werkzeuge in der Maschine die in vielen Serien laufen.)

Mit solchen Optimierungen kann man dann wohl auch gut China kontern - trotz den hohen Löhnen im Vergleich.
Und in der Automatisierungsbranche (zumindest noch vor 8-10 Jahren) waren ihre Produkte zwar sehr günstig aber qualitativ nicht im geringsten konkurrenzfähig.
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Alt 23-02-2017, 18:13   #282
dr. brotmaschine
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Wir sind ja auch auf dem Weg alle Unterbaukonstruktionen zu vereinheitlichen. Siehe Autobranche... nur noch das Äußere mit der Farbe macht den Unterschied.
Es herrscht hier sicher ein Kampf im Beginnerstadium, der von den Großen bestimmt wird. Also Bosch bspw. braucht eigentlich nur an der Forschung dran zu bleiben. Die haben ja überall ihre Finger drin...
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Alt 23-02-2017, 18:45   #283
Soopafly
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Fun-Fact am Rande: Ich wohne in einer "Bosch" Wohnung!
Hier in unserem kleinen Kaff, war mal ein Bosch Werk, dessen Hallen bis heute leer stehen.
Einen Steinwurf entfernt, wurden auch gleich Wohnblöcke für die Arbeiter erstellt.

Bosch zog nach Bühl um und hat alle übernommen und es gab damals noch den "Bosch-Bus"! Quasi ein Linienverkehr der als Entschädigung alle Arbeiter kostenlos abgeholt hat. (Also klar, an Sammelstellen in jedem Ort)
Sowas ist doch heute schon fast undenkbar, oder?! Zumindest in ländlichen Gegenden?!

Und das waren früher, als ich klein war, die großen Arbeitgeber - Bosch und die LuK in Bühl.
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Geändert von Soopafly (23-02-2017 um 20:49 Uhr)
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Alt 27-02-2017, 16:21   #284
FräggleFighter
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Gut, es mag da eine Verlagerung geben. Aber man wird trotzdem immer noch vorrangig Menschen brauchen, die A) Produkte designen und produzieren B) Inhalte gestalten und C) die Versorgung steuern. Ganz so schwarz würde ich da nicht malen...
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Alt 28-02-2017, 07:43   #285
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Sagt auch keiner dass es ohne Menschen weiter gehen soll.
Das wird noch ordentlich Ärger geben... keine Frage.

Wir Menschen werden aber vorher die Entwicklung dahingehend vorantreiben, weil wir diese Entwicklung derzeit hoch bewerten und entsprechend mit dem Zahlungsmittel vergüten.
Wenn wir mehr für Lebensqualität anstatt mehr für brutale Dauerunterhaltung ausgeben würden sähe die Welt vielleicht etwas anders aus.
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FräggleFighter (28-02-2017)
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