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Alt 11-04-2007, 20:47   #15
Soopafly
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NVIDIA warnt vor 2,4V VDIMM
07.04.2007 | 02:38 | Marcus Pollice | Quelle: X-bit labs

In einer Meldung auf der Webseite von EVGA ist zu lesen, dass NVIDIA in einer Untersuchung von Kundenrückmeldungen zu dem Schluss gekommen ist, dass der langfristige Betrieb von DDR2-Speicher bei 2,4V zu irreversiblen Schäden an den Speicherchips führt - die Module werden dadurch dauerhaft beschädigt und unbrauchbar.

NVIDIA hat im Rahmen dieser Tests mit Speicherherstellern zusammengearbeitet und ausgiebige Tests zusammen mit nForce 680i SLI Mainboards durchgeführt. Zudem habe man das Problem auch im Zusammenhang mit anderen Chipsätzen festgestellt. Doch auch bei anderen Herstellern ist das Ergebnis reproduzierbar. Daher schließt man den nForce 680i Chipsatz und andere Chipsätze als Ursache aus.

NVIDIA rät Usern, die solchen Übertakterspeicher einsetzen und mit Problemen konfrontiert sind, den jeweiligen Speicherhersteller zu kontaktieren, um weitere Informationen über die Garantie in solchen Fällen einzuholen. Immerhin garantieren einige Speicherhersteller den Betrieb bei diesen Frequenzen.
680i DIMM Update (EVGA)

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Zitat:
Intel launcht Core 2 QX6800
09.04.2007 | 23:08 | Marcus Pollice | Quelle: Pressemitteilung

Quasi als Osterüberraschung führt Intel heute den Core 2 Extreme QX6800 mit 2,93GHz vor. Somit ziehen die Quad-Cores nun in Sachen Takt mit dem schnellsten Dual-Core von Intel gleich. Der Launch dieses CPU-Modells war ursprünglich erst für das 3.Quartal geplant, wurde aber überraschenderweise vorgezogen.

Die technischen Daten sind abgesehen von der höheren Taktfrequenz identisch zum Core 2 Extreme QX6700 mit dem Kentsfield-Kern. Unter dem Heatspreader arbeiten zwei Dual-Core Chips mit jeweils 4MB L2 Cache in Kombination auf einem Multi-Chip Modul (MCM). Der Multiplikator ist wie bei allen Extreme-Modellen sowohl nach unten als auch nach oben offen. Die Kommunikation der beiden Dual-Cores läuft über den FSB.

Angesichts des deutlichen Performancevorsprungs wäre dieser vorgezogene Launch eigentlich nicht notwendig gewesen. Intel nutzt diese CPU, um weiter Druck auf AMD auszuüben. AMD kann im Moment nur in Form von Preissenkungen kontern.
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W-LAN-Chip: Im Vergleich mit einer Ein-Cent-Münze der USA wirklich winzig.

Zitat:
Kleinster W-LAN-Chip der Welt

NXP Semiconductors hat den nach eigenen Angaben kleinsten W-LAN-Chip der Welt entwickelt. Das Modul namens BGM220 soll 5 x 5 Millimeter klein sein und für die Integration in Handys, Mediaplayer und andere portable Geräte geeignet sein. Zudem soll der W-LAN-Chip mit sehr wenig Strom auskommen.

Die Platine soll gleichzeitigen und störungsfreien Betrieb von Bluetooth und W-LAN in einem Gerät ermöglichen. Da beide Techniken auf der gleichen Frequenz senden, stören sie sich normalerweise. Mit dem BGM220 soll der Nutzer nun beispielsweise mit seinem W-LAN-Handy über das Internet telefonieren und dabei gleichzeitig ein Bluetooth-Headset verwenden können.

Der Chip wird zunächst nur an einige Firmen zum Testen vergeben. Erst zum Ende dieses Jahres soll er in Serienproduktion gefertigt werden. (aln)
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Ölbad aus Modding-Szene soll Server besser kühlen
von nim für WinFuture.de

Unter den Fans von extremen PC-Umbauten sind auch Experimente mit Speiseöl beliebt, bei denen ganze Computer einfach in ölgefüllten Aquarien und ähnlichen Behältnissen untergebracht werden. Neben dem ungewöhnlichen Aussehen hat diese Maßnahme auch noch hervorragende Auswirkungen auf die Kühlung des Systems.

Diese Idee will sich jetzt auch ein britisches Unternehmen zunutze machen, das innerhalb eines Jahres Kühlsysteme für Server-Computer auf den Markt bringen will, die mit Öl arbeiten. Durch das "Versenken" des Rechners in die kaum leitende Flüssigkeit sollen herkömmliche Luftkühler überflüssig und somit auch der Energieverbrauch stark reduziert werden.

Die Firma Very-PC verspricht durch die Kühlung im Ölbad eine Senkung des Stromverbrauchs um bis zu 50 Prozent, da keine wenig effektiven Lüfter oder teure Klimaanlagen mehr zum Einsatz kommen müssen. Der Chef des Unternehmens ließ sich nach eigenen Angaben von einer Diskussion in einem Forum für Hardware-Enthusiasten inspirieren.

Öl behindert die Funktion elektronischer Komponenten nicht, bietet sich jedoch als Kühlmethode an, da es Wärme effektiver transportieren kann als Luft. Erste Prototypen haben bereits bewiesen, dass der Stromverbrauch von Server-Systemen stark reduziert werden kann, da keine herkömmlichen Kühlsysteme mehr nötig sind.

Very-PC nutzt bei seinen Experimenten Öl, das normalerweise für die Kühlung von Maschinen eingesetzt wird. Durch eine Kühleinheit unterhalb des Öltanks wird eine Konvektion erzeugt, mit der die Wärme vom Server abgeleitet wird. Temperaturen von bis zu -20°C sollen möglich sein, wobei das System im Bereich zwischen 0°C und 10°C am effektivsten arbeiten soll.
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